Warum die Währungsvolatilität historisch niedrig bleibt
Die implizite Volatilität der wichtigsten Währungspaare liegt nahe Mehrjahrestiefs. Wir betrachten die strukturellen Erklärungen.
Dieser Artikel ist allgemeiner Marktkommentar und stellt keine persönliche Anlageberatung dar. Marktkommentare geben die Analyse der Autorin oder des Autors zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können sich ohne Ankündigung ändern. Sie sind weder als Prognose noch als Garantie künftiger Marktentwicklungen zu verstehen.
Die implizite Volatilität, also die Marktbewertung erwarteter künftiger Kursschwankungen, ist bei den wichtigsten Währungspaaren im historischen Vergleich niedrig geblieben.
Als Erklärungen gelten eine berechenbarere Notenbankkommunikation, ähnliche Zinszyklen in den großen Volkswirtschaften und das Wachstum systematischer Strategien, die Volatilität verkaufen.
Warum sich niedrige Volatilität schnell ändern kann
Phasen niedriger Volatilität endeten in der Vergangenheit oft abrupt, meist nach einem unerwarteten politischen oder wirtschaftlichen Schock. Niedrige implizite Volatilität ist kein Maß für geringes Risiko, besonders nicht bei gehebelten Positionen.
Quellen und Daten
- Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Forschung zum Devisenmarkt
- Von Börsen veröffentlichte Volatilitätsindizes
Korrekturen und Aktualisierungen
Keine Korrekturen erfasst. Siehe unsere Korrekturrichtlinie.